Skatepark am Klosterhof

Foto: Firma Anker Rampen, Kiel

Der Skatepark am Klosterhof …

Ein Skatepark, der keine Wünsche offenlässt und sich von Anfang an großer Beliebtheit erfreut, steht Skater*innen am Klosterhof in Villingen-Schwenningen zur Verfügung.
Die große betonierte Anlage bietet auf einer Gesamtfläche von ca. 868 m² verschiedene „Obstacles“ (integrierte Elemente). Die geplante Skateranlage ist in drei Zonen unterteilt:

  •  die ‚Street Basics‘,
  • ein ‚Street/Flow-Bereich‘
  • sowie eine von diesen Zonen getrennte ‚Bowl‘.

Diese Einteilung in Zonen wurde unter anderem vorgenommen, weil das Internationale Olympische Komitee (IOC) beschlossen hat, dass ab den Olympischen Spielen 2020 in Tokio Skateboarding mit den Disziplinen ‚Street‘ und ‚Park‘ Teil der Spiele wird.
Aber auch für Scooter-und BMX-Fahrer*innen ist die Anlage gleichermaßen nutzbar. Das Gelände wird außerdem durch eine große Flutlichtanlage bis 22 Uhr voll ausgeleuchtet und garantiert damit Spaß bis in die Nacht hinein.

… entstand durch engagierte Jugendgemeinderatsmitglieder

Ein Skatepark für VS war schon lange ein Thema. Der Jugendgemeinderat (JGR) hat sich im Interesse vieler junger Menschen in Villingen-Schwenningen stark gemacht für einen neuen Skatepark. Die Mitglider des JGR haben sich informiert, geplant, das Thema öffentlich gemacht und sich im Gemeinderat dafür eingesetzt. Ihre Arbeit wurde belohnt mit dem Beschluss des Gemeinderats, am Klosterhof einen neuen Skatepark zu bauen.

Im Anschluss gab es einen groß angelegten Jugendbeteiligungsprozess. Das Amt für Jugend, Bildung, Integration und Sport, sowie das Amt für Gebäudewirtschaft und Hochbau haben den Prozess gestartet und begleitet. So wurden die Bedarfe der Skater*innen, BMX- und Scooter-Fahrer*innen in Workshops abgefragt und diskutiert. Ihre Ideen sind eingeflossen in die Planung des Skateparks durch die Firma Skateshapes, das beauftragte spezialisierte Architekturbüro.