Beteiligungswerkstatt 2016 – Am Tag danach…

Am Dienstag dem 26.04.2016 diskutierten 80 Jugendliche zwischen 13 und 20 Jahren bei der zweiten Beteiligungswerkstatt über die Zukunft ihrer Stadt. Zunächst erarbeiteten die Villinger und Schwenninger Jugendlichen in neun Kleingruppen, wo sie auf ihren täglichen Wegen Gefahrenpunkten oder anderen Mißständen begegnen und wo sie sich gerne aufhalten. Die so kommentierten Stadtpläne wurden dann von den Sprecher/-innen der Kleingruppen vorgestellt.

Im nächsten Schritt wurden die Themen in Gesprächsrunde mit Vertreter/-innen aus der Stadtverwaltung und vom Stadtjugendring weiterentwickelt. In der engagierten Diskussion ging es unter anderem um eine Skateranlage für Schwenningen, bessere und vor allem günstigere Busverbindungen und eine erreichbare Beschwerdehotline für den ÖPNV sowie um Feiermöglichkeiten für Jugendliche. Nicht alle Themen waren den Jugendlichen wichtig genug um in die „nächste“ Runde zu kommen, bei denen die Themen in drei Schritten weiter konkretisiert wurden. Am Ende stand unter anderem fest, dass es in naher Zukunft ein Treffen zwischen der Initiative „Skatepark für Schwenningen“, gestartet von Maxim Weinrauch, Schüler der Werkreaklschule am Deutenberg, und Dr. Franz-Josef Holzmüller, Amtsleiter des Stadtbauamtes, geben wird. Als erster Punkt steht hier die Standortfrage auf der Tagesordnung.

Auch in Sachen ÖPNV-Hotline zeichnet sich eine schnelle Lösung ab.

Ideen zu Unterstützungsmöglichkeiten vor allem für junge Flüchtlinge, von denen vier an der Beteiligungswerkstatt teilnahmen, entwickelten die Jugendlichen ebenfalls. Sie können sich an Katharina Hagel, Flüchtlingsbeauftragte der Stadt Villingen-Schwenningen, wenden, wenn es beispielsweise um ein Patenprogramm für junge Flüchtlinge geht.

Und auch das Thema „Jugendgemeinderat“ ist auf einem guten Weg.

Nach einer kurzen Mittagspause präsentierten die Jugendlichen ihre Ergebnisse Oberbürgermeister Dr. Rupert Kubon, Vertreter/-innen des Gemeinderates und anderen Interessierten.

Zum Schluss der Veranstaltung stellten sich fünf Jugendliche zur Wahl für die zwei Sitze im Beirat für nachhaltige Stadt- und Umweltentwicklung (BSU) – gewählt wurden Marven Strittmatter, Kaufmännische Schule 1, und Malena Natschinski, Gymnasium am Romäusring. Herzlichen Glückwunsch! Für die beiden ging es gleich im Anschluss zur konstituierenden Sitzung.

Und was sonst noch war… findet ihr auf der Seite der Jugendbeteiligung VS bei Facebook

1 Comment
  1. […] Zeit an das Amt für Familie, Jugend uns Soziales gewendet und für sein Anliegen auch bei der Beteiligungswerkstatt 2016 Unterstützung […]

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